, ist es bei Ihnen auch gerade besonders trubelig? Im MORUS 14-Büro fühlt es sich jedenfalls oft wieder an wie vor 2020, vor Beginn der Corona-Pandemie: Gleichzeitig zwei Telefonanrufe, an der Tür klingeln Kinder und Ehrenamtliche, um sich Schlüssel für ihre Mentoring-Treffen abzuholen, jemand will das Lastenrad ausleihen und dieser Bericht muss unbedingt heute noch fertig werden … Einerseits genießen wir den Trubel total, andererseits bringt es uns aber auch manchmal an persönliche Grenzen. Irgendwie müssen wir uns alle nach mehr als zwei Jahren Abstandhalten erst einmal wieder daran gewöhnen, unter so viel Menschen zu sein. Und sicherlich geht es nicht nur uns so. Was uns dabei hilft: Wir wissen, dass all unsere Projekte – seien es die Mentoring-Tandems des „Netzwerks Schülerhilfe Rollberg“ oder von „Fit und schlau“, die Lerngruppen an der Regenbogenschule im Rahmen von „Stark trotz Corona“, unsere Sport- und Lernangebote von „Shalom Rollberg“ oder „Der frühe Vogel“, aber auch die Begegnungen im Rahmen von „Starke Nachbarschaft im Rollbergkiez“ – gerade jetzt besonders wichtig sind! Denn es ist nicht nur das verpassten schulische Wissen, sondern auch das soziale Miteinander, die Toleranz für die Anderen, die viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach dieser langen Zeit mühsam erst wieder erlernen müssen. Dabei dürfen wir uns natürlich nicht selbst überfordern, sondern sind alle auf gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung angewiesen! In diesem Sinne: Bleiben Sie uns gewogen!
Herzliche Grüße
Susanne Weiß Geschäftsführerin MORUS 14 |